Deutsche Banken im Test

Von einem Finanztest erhielten 1640 Banken eine Anfrage, welche zur Suche nach kostenlosen Girokonten ausgerichtet war. Dieser Test umfasste Kosten für Fremdkunden und allgemeine Kontoführungskosten. Unter Kosten für Fremdkunden werden Finanzmittelabgaben verstanden, die eine Person entrichten muss, welche Geld an einem Automaten einer fremden Bank abhebt. Lediglich 74 Banken bieten, in Bezug auf die oben genannten Kriterien, ein kostenloses Konto an.

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Media-Markt und Saturn kommen sich näher

Media-Markt und Saturn kennt in Beziehung zu Elektronikware wohl jeder. Sicherlich würde sich für die bekannten Geschäfte auch ein Internetportal als Absatzmarkt etablieren. Trotzdem sind sie noch nicht online vertreten. Anstattdessen verfolgt Media-Saturn eine andere Strategie und kauft einen bereits bestehenden Online-Elektromarkt. Redcoon ist sein Name. Wie viel der Konzern Metro dafür ausgegeben hat, gab er jedoch nicht bekannt.

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Wikirating: Internet-Nutzer bewerten nun selbst

Seit Jahren besteht im Bereich der Ratingagenturen des Problem, dass das Oligopol der großen amerikanischen Ratingagenturen zu weit geht. Die drei großen Ratingagenturen sind Fitch, Moody`s und Standard & Poor`s. Allesamt Unternehmen, welche in Amerika ansässig sind. Die Bewertungsmethoden stoßen bei vielen Experten auf Unverständnis. Die Beurteilungen sind nicht transparent und wirken sich häufig positiv auf die amerikanische Wirtschaft aus.

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Kredite für Hausfrauen

Die klassische Variante der Kredite für Hausfrauen wird kaum noch angeboten. Diese wurde nur Hausfrauen angeboten, deren Ehemann über ein festes Einkommen verfügte, das als Sicherheit diente. Mittlerweile muss in solchen Konstellationen der Partner bzw. die Partnerin mit festem Einkommen ausdrücklich für den Kredit bürgen, wodurch diese Konstruktion im Regelfall wenig empfehlenswert ist. Der Partner mit Einkommen kann selbst als Kreditnehmer auftreten und dabei bessere Konditionen erhalten. Wesentlicher Grund für das geänderte Verhalten der Kreditinstitute ist die stark angestiegene Scheidungsrate, die zu vielen Kreditausfällen führte.

Damit ist der Hausfrauenkredit heute eine spezielle Form des „Kredit ohne Schufa“ oder eines Kredits ohne Einkommensnachweis, was durchaus nicht dasselbe ist. Einige Banken bieten solche Kredite ohne umfangreiche Prüfung an, erheben aber einen erheblichen Risikozuschlag auf den Zinssatz. Dennoch handelt es sich dabei in Normalfall um das günstigere Angebot, verglichen mit den Angeboten von Kreditvermittlern, die sich auf Kunden ohne regelmäßiges Einkommen oder mit negativer Schufa spezialisiert haben. Hier wird neben dem erhöhten Zinssatz noch eine Vermittlungsprovision fällig, was die Kreditkosten weiter in die Höher treibt. Wer sich dennoch entschließt, die Dienste solcher Kreditvermittler in Anspruch zu nehmen, kann die unseriösen Anbieter oft an zwei Vertragsklauseln erkennen. Erstens wird die Vermittlungsprovision für einen Kredit für Hausfrauen oft in eine „Aufwandsentschädigung“ umbenannt, die unabhängig vom Erfolg der Vermittlung und darüber hinaus im Voraus zu entrichten ist. Zweitens wird bisweilen der Abschluss einer Risiko- oder gar Kapitallebensversicherung als Sicherheit verlangt. Derartige Absicherungen sind ansonsten allenfalls bei Baufinanzierungen oder andern langfristigen Darlehen mit hoher Auszahlungssumme üblich. Bei den gewöhnlich deutlich geringeren Kreditsummen eines Kredits für Hausfrauen ist das ein deutlicher Hinweis auf unseriöses Verhalten des Vermittlers. Seriöse Vermittler vereinbaren eine feste Vermittlungsprovision, die nur im Fall der Auszahlung des Kredits fällig wird.

Nicht geeignet als Kredit für Hausfrauen sind entgegen einer bisweilen anzutreffenden Werbeaussage meist die so genannten „Schweizer Kredite“. Diese werden zwar bei geringeren Kreditsummen – eine typische Grenze liegt bei 3500 Euro – ohne Bonitätsprüfung vergeben, ein Nachweis über ein regelmäßiges Einkommen wird jedoch verlangt.